Präsenz- und Live-Auktion
Kunst und Antiquitäten
Samstag, 16. Mai 2026
Gerne begrüßen wir Sie in unserem neuen Auktionssaal
Gut Erpentrup
Ringstraße 1, 33014 Bad Driburg
Versteigerungsbeginn um 12.00 Uhr
(Das Stammhaus bleibt natürlich weiterhin wie gewohnt in Bielefeld)
Live-Bieten unter
www.lot-tissimo.com
www.drouot.com
Vorbesichtigung
Donnerstag, 14. Mai 2026 und Freitag, 15. Mai 2026 jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Vorschau auf die Frühjahrsauktion
„Klein aber fein“
lautet seit Jahren das Motto unserer Auktionen und dementsprechend selektiv gestaltet sich das Angebot und präsentiert sich damit auf internationalem Niveau.
Hier ein Überblick über das Angebot und einige Highlights
Zu den absoluten Highlights des internationalen Kunstgewerbes gehören zweifellos die Prunkvasen der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur St. Petersburg, wir freuen uns ganz besonders, diesmal zwei dieser seltenen Objekte zu offerieren, die exquisiten Exemplare aus der Zeit Nikolaus I. mit Stadtansichten in erstklassiger Erhaltung werden einzeln mit jeweils EUR 15.000.- aufgerufen.
Einen Großteil des Angebotes umfasst wie gewohnt die Bildende Kunst mit Gemälden, Arbeiten auf Papier und Skulpturen, hier spannt sich der Bogen von Werken alter Meister bis zur Moderne.
Angeführt wird die Offerte von einem Landschaftsgemälde des 1830 in Batavia geborenen Jan Daniël Beynon mit der Ansicht des Mount Salak auf Java, das um 1875 entstandene Gemälde in nahezu unberührtem Originalzustand wird mit nur EUR 4.000.- aufgerufen.
Im Mai 2024 erzielte ein größeres Gemälde von Jan Daniël Beynon mit der Ansicht des Mount Salak aus dem Jahre 1876 in den Niederlanden EUR 100.000.-
Bei den frühen Arbeiten finden sich neben einem herrlichen, Pieter van den Bosch zugeschriebenem Gemälde mit der Darstellung einer Köchin (EUR 800.-), dem gesuchten Kupferstich „ge grote Kat“ von Cornelis Visscher (EUR 300.-) eine schöne Folge von drei Berufsdarstellungen aus dem Umkreis des David Teniers d.J., die mit nur EUR 300.- aufgerufen wird auch einige frühe Skulpturen, hier fallen neben zwei mitteldeutschen Madonnen des 16. Jahrhunderts und einem kleinen vergoldeten Corpus Christi nach Guglielmo della Porta (EUR 400.-) insbesondere ein Paar Bogenschützen aus dem Umkreis des Pier Jacopo Alari – Bonacolsi, genannt „Il Antico“ auf, die teilvergoldeten und mit Silberappliken versehenen Bronzearbeiten gehen mit nur EUR 3.000.- ins Rennen.
Die klassische Kunst des 18. bis 20. Jahrhundert bietet neben typischen Arbeiten u.a. von Hubert Bellis (zwei Stillleben, zusammen EUR 200.-),
Arnold Corodi (Römische Gasse, EUR 800.-),
Themistokles von Eckenbrecher (Norwegischer Fjord, EUR 300.-),
Cornelis Dommelshuizen („Munttoren“ in Amsterdam, EUR 600.-),
Jacob de Gruyter (Segler vor der Küste, EUR 300.-),
Friedrich Horner & Rudolf Müller (Blick auf Subiaco, EUR 400.-),
Carl Jutz (Federvieh, EUR 500.-),
Emil-Othon Friesz (Strandszene EUR 1.200.-),
Eugen Kampf (Landschaft in Flandern, EUR 500.-),
Gabriel von Max (Mädchenportrait, EUR 800.-),
Horace van Ruith (Flusslandschaft, EUR 600.-)
oder Johann Rohde (Landschaften auf Fanö, je EUR 150.-),
zwei typische Arbeiten von Hugo Mühlig (EUR 200.-/300.-)
und insgesamt sieben Arbeiten von Friedrich Gesellschap (EUR 160.- bis 1.000)
sowie das herrliche Aquarell „Der Isis-Tempel von Philea“ des für seine orientalischen Motive bekannten Ernst Weidenbach (EUR 1.200.-)
Aus einer westfälischen Privatsammlung stammen zwei Aquarelle des französischen Impressionisten Alfred Sisley, die kleinen Landschaften mit Expertise des ehemaligen Leiters des Kölner Wallraff-Richartz-Museums Prof. Dr. Horst Keller sind jeweils auf moderate EUR 1.500.- limitiert.
Die zu den bedeutendsten deutschen Malerinnen des 20. Jahrhunderts zählende Paula Modersohn – Becker ist insbesondere für ihre Portraits kleiner Mädchen bekannt, eine typische Zeichnung zweier „Mädchen mit Grashalmen“ aus einer westfälischen Privatsammlung wird mit moderaten EUR 3.200.- aufgerufen.
Seit Jahren gehören Arbeiten osteuropäischer Künstler zum festen Bestandteil unserer Auktionen, diesmal werden u.a. Arbeiten von Ludwig Gedlek (zwei polnische Kosaken, EUR 2.500.-), Georg von Bochmann (Fischer an der Kuhrischen Nehrung, EUR 500.-), Maurycy Trębacz (Damenportrait, EUR 1.200.-), Frantiszek Zmurko (Halbakt, EUR 3.200.-), Jan Falat (Bauer mit Axt, EUR 3.200.-) oder zwei Mädchenportraits von Jan bzw. Adam Styka (EUR 2.200.- bzw. 1.500.-) angeboten, ein typisches Jungenportrait von Jozef Mehoffer (attr.) wird mit EUR 6.000.- aufgerufen und ein großes Relief von Marek Szwarz von 1924 geht mit EUR 500.- ins Rennen.
Die Offerte der Klassischen Moderne bzw. der Kunst nach 1945 ist reich bestückt und durchwegs günstig limitiert, sie besticht neben Arbeiten u.a. von Emil Nolde (Radierung/Ätzung „Waldkinder“, EUR 800.-),
Otto Mueller (drei Lithographien, je EUR 300.-),
Karl Schmidt-Rottluff (Holzschnitt „Russischer Wald“, EUR 1.200.-),
Werner Heldt (Mappe „Berlin“, EUR 600.-),
Konrad Felixmüller (u.a. Gemälde „Halbakt“, EUR 900.-),
Otto Piene (zwei Litho- bzw. Serigraphien, je EUR 150.-)
oder Günther Uecker (zwei Lithographien, zusammen EUR 600.-)
mit der kompletten Mappe „Don Quichotte de la Manche“ von Salvatore Dali mit allen zwölf Original-Lithographien (EUR 1.500.-)
oder der ebenfalls selten kompletten Mappe „Galaxis“ von Heinz Otto Mack von 1973 (EUR 1.500.-),
die Offerte umfasst auch einige interessante Skulpturen, hier sind sicherlich die Figur „Europa auf dem Stier“ von Bruno Bruni (EUR 1.500.-) oder das Relief „Drei Figuren“ von Joannis Avramidis (EUR 1.600.-) erwähnenswert
und auch die typische Tierbronze „Junger Stier“ von Renée Sintenis wird bei einem Aufruf von nur EUR 1.500.- sicherlich seine Liebhaber finden.
Passend zu der aktuell im Pariser Kunstmuseum Petit Palais stattfindenden Retrospektive „Pekka Halonen“ präsentierten wir eine herrliche Zeichnung des bedeutenden finnischen Malers, die 1921 datierte aquarellierte Federzeichnung „Lesende Mädchen“ kommt mit moderaten EUR 900.- auf den Tisch.
Die regionale Kunst ist neben mehreren typischen Arbeiten u.a. von Emil Fischer, Elfriede Lohmann, Victor Tuxhorn, Willi Schabbon oder Max Westhäuser mit zwölf Arbeiten von Peter August Böckstiegel vertreten, die Zeichnungen bzw. Graphiken aus allen Schaffenszeiten werden günstig bis EUR 700.- aufgerufen,
das große Gemälde „Alter Mann“ von Hermann Stenner mit dazugehöriger Vorzeichnung können wir mit nur EUR 5.000.- aufrufen.
Es ist uns eine besondere Freude, eines der Hauptwerke des 1873 in Bielefeld geborenen Malers Gustav Wiethüchter anbieten zu können, das 95 x 120 cm messenden, mehrfach ausgestellte „Stilleben mit Inkageräten“ von 1932 stammt aus Familienbesitz und wird mit EUR 6.200.- aufgerufen.
Die Porzellanofferte bietet viele günstig limitierte bzw. sogar unlimitierte Stücke, hier finden sich Arbeiten des 18. bis 20. Jahrhunderts hauptsächlich von KPM Berlin und Meissen, zum Aufruf kommen u.a. über 30 Figuren, hier fallen neben zwei „Hentschelkindern“ (jeweils EUR 400.-), drei Holländerfiguren von Philipp Lange (unlimitiert bzw. EUR 300.-) oder über zehn Böttgersteinzeug – Figuren (unlimitiert bzw. bis EUR 200.-), die beliebte Figur der Tänzerin Loïe Fuller von Karl Theodor Eichler (EUR 1.500.-) oder die neunteilige Gruppe „Die Hochzeit des Meckie Messer“ (EUR 1.900.-) auf, abgerundet wird das Angebot durch hochwertige Einzelstücke, wie einer Girandole „Breslauer Stadtschloss“ oder einer „Redenschen Vase“ von KPM Berlin (EUR 800.- bzw. 200.-) und einigen kompletten sowie verschiedenen Teil – Geschirren mit seltenen Dekoren auf, beispielsweise kommt ein Teegeschirr „Gelber Drache“ aus den 1920er Jahren und ein Kaffeegeschirr „Blumenbuquet mit königsblauem Reifen und goldener A-Kante“ mit nur EUR 800.- bzw. 500.- unter den Hammer.
Die kleine, ausgesuchte Silberofferte spannt diesmal einen weiten Bogen von einer Kopenhagener Gewürz-Menage von 1790 (EUR 800.-) über verschiedene persische bzw. indische Arbeiten des 19. Jahrhunderts (EUR 120.- bis 700.-) bis zu einer Sammlung von „Fischland – Silber“ von Georg Kramer mit Schalen und Besteckteilen (Konvolute EUR 280.- bis 500.-).
Ein Highlight stellt sicherlich das gegen 1890 vom Werkmeister Julius Rappoport für Fabergé hergestellte Wodkaset für zwölf Personen mit passendem Tablett dar, für das Set liegt das Limit bei lediglich EUR 5.200.- für das Tablett bei EUR 3.800.- und wird sicherlich internationales Publikum auf den Plan rufen.
Der Bereich der klassischen Antiquitäten und Sammlerstücke umfasst u.a. seltene Uhren (u.a. eine bergische Standuhr von Johann Wilhelm Winkel für EUR 1.000.-
oder eine Präzisionsuhr mit ewigem Kalender LeRoy & Fils für EUR 2.500.-),
seltene Wappenscheiben des 17. Jahrhunderts (EUR 300.- bzw. 400.-),
ein englisches Lacktablett mit Portrait King George IV. (EUR 300.-),
zwei frühe mitteldeutsche Madonnen des 16. Jahrhunderts (EUR 800.- bzw. 1.200.-)
oder einen der überaus seltenen italienischen „Grand Tour“ – Modelltempel (EUR 9.000.-).
Eine kleine Sammlung von Blankwaffen und Pistolen bietet günstig limitierte Exemplare verschiedener Herkunft, zwei frühe italienische Panzerstecher, sog. „Quillondolche“ werden jeweils mit nur EUR 300.- ausgerufen, ein außerordentlich interessantes Richtschwert mit reich geätzter Klinge startet bei EUR 1.200.- und ein preussischer Löwenkopf – Kavallerie – Säbel des 2. Dragoner – Garde – Regiments „Kaiserin Alexandra von Russland“ mit fein geätzter Klinge wird bei einem Limit von EUR 500.- sicherlich einen neuen Besitzer finden.
Eine der auffälligsten Waffen überhaupt stellt wohl eine osmanisch-persische Reiterpistole des 18. Jahrhunderts dar, die große, überreich verzierte Prunkwaffe in ungewöhnlich hochwertiger Verarbeitung zeigt am Griffstück einen plastischen Kriegerkopf, dieses wohl einmalige Stück wird mit nur EUR 900.- aufgerufen.
Der Bereich Asiatika bietet diesmal Porzellan- und Metallarbeiten aus China, Nepal und Indien, interessant sind hier insbesondere eine große chinesische Figur einer „Guanyin“ wohl der frühen Qing – Dynastie (EUR 400.-), eine ungewöhnliche Blau-Weiß – Vase wohl der Ming – Dynastie (EUR 2.500.-) und eine kleine Sammlung persisch – indischer Silbergegenstände (EUR 100.- bis 400.-)
Abgerundet wird das Angebot wie üblich durch eine kleine ausgewählte Schmuckofferte, hier findet sich u.a. ein diamantbesetzter George III. – Anhänger mit royalblau emailliertem Grund und Schleifenagraffe (EUR 800.-),
ein Giftring des frühen 19. Jahrhunderts (unlimitiert), eine russische Käferbrosche mit großem Smaragd (EUR 500.-) sowie zwei emaillierte Jugendstil – Broschen in Pflanzenform (jeweils EUR 900.-), die Limitpreise vieler Stücke bewegen sich oft im Materialbereich.
Wie gewohnt kommen zum Ende der Auktion Uhren zum Aufruf, der Bogen spannt sich von frühen Spindeluhren (unlimitiert) über goldene Taschenuhren von J. Assman, Lange & Söhne oder Audemars Frerés (ab EUR 1.200.-) bis zu Damen- und Herrenarmbanduhren
Alle Auktionsobjekte werden im Auftrag privater Einlieferer versteigert. Qualitätvolle Einlieferungen für unsere regelmäßigen Kunstauktionen & Schmuckauktionen sind jederzeit möglich.
Wir versteigern auch für Sie interessante Einzelstücke sowie größere Nachlässe und Sammlungen.
—————— Das Stammhaus bleibt im Zentrum Am Bach 1a ——————
Thomas Sauerland & Thomas Stürmann GbR
Am Bach 1a, 33602 Bielefeld
fon: 0521-9864198 fax: 0521-9864199
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