Frühjahrs-Auktion

Live-Auktion

Kunst und Antiquitäten

Samstag, 14. Mai 2022

In unseren neuen Räumlichkeiten

Auktionen auf Gut Erpentrup
Ringstraße 1, 33014 Bad Driburg

Versteigerungsbeginn um 12.00 Uhr

Persönliche Teilnahme unter Einhaltung der Abstandsregel wieder problemlos möglich

Live-Bieten unter www.lot-tissimo.com

Vorbesichtigung

Donnerstag, 12. Mai 2022 und Freitag, 13. Mai 2022 jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Bitte beachten Sie auch bei der Vorbesichtigung die Einhaltung der Abstandsregel

Vorschau auf die Frühjahrsauktion

„Klein aber fein“

lautet das Motto unserer Auktionen und dementsprechend selektiv gestaltet sich das Angebot unserer Frühjahrs-Auktion und präsentiert sich damit auf internationalem Niveau.



Hier ein Überblick über das Angebot und einige Highlights der Frühjahrsauktion

Einen Großteil des Angebotes umfasst die Sparte Gemälde und Arbeiten auf Papier, hier spannt sich der Bogen von Arbeiten alter Meister bis zur Moderne.

Wallerant Vaillant (1623 – 1677) attr., 170 x 255 cm, um 1650, € 12.000.-

Bei den Altmeistern stechen neben einigen sehr günstig bzw. sogar unlimitierten Gemälden des 17. und 18. Jahrhunderts wie z.B. einem Portrait des Kaiser Franz I. aus der Werkstatt Martin van Meytens (Limit 800.-), einer Paul Johann Egell zugeschriebene Reliefplatte „Bergpredigt“ (Limit 400.-), oder einer signierten Darstellung einer brennenden Stadt von Christian Georg Schütz (bestmöglich), ein Johannes Lingelbach zugeschriebenes Gemälde mit Maroniverkäufer (Limit 500.-) oder eine monogrammierte Marine des Jan Abrahamsz  Beerstraten (Limit 600.-) heraus.

Ein 170 x 255 cm messendes Familienportrait mit der Darstellung von Mitgliedern der niederländischen Familie Huyn van Amstenraedt entstand um 1650 und wird dem bedeutenden niederländischen Maler und Spezialist Familienbildnisse Wallerant Vaillant zugeschrieben, das bisher völlig unpublizierte Gemälde stammt aus Familienbesitz der Nachkommen und wird mit € 12.000.- aufgerufen.

Jan Beerstraten, 27 x 45 cm, um 1660, € 600.-
Johannes Lingelbach attr., 55 x 80 cm, 2. H. 18. Jhd., € 500.-

Die klassische Malerei des 19. Jahrhundert wird neben einer umfangreichen Suite von etwa 120 Zeichnungen des Malers Albrecht Flügel u.a. mit Ansichten aus Italien und Nordafrika aus den 1880er Jahren (Konvolute 200.- bis  300.-), durch zwei typische Pferdebilder von Otto Stotz (Limit je 1.000.-), einem großformatigen Jagdstillleben von Hans Heinrich Brandes (Limit 600.-), einer typischen Gebirgslandschaft von Josef Thoma (Limit 400.-) oder einer typischen „Paysage“ von Leon Richet (Limit 760.-) repräsentiert, eine Hans Makart zugeschriebene Ölstudie „Abundantia“ wird mit einemLimit von nur € 300.- aufgerufen, ein kleines Aquarell des Stuttgarter Hofmalers Pieter Francis Peters in einem Meißner Porzellanrahmen aus dem Besitz der Olga Nikolajewna Romanowa (ab 1846 Kronprinzessin und ab 1864 Königin von Württemberg) geht mit nur € 500.- ins Rennen und ein herrliches, dem Basler Maler Marquard Fidel Domenicus Wocher zugeschriebenes, herrliches Portrait einer jungen Baslerin aus den 1820er Jahren wird bei einem Limit von nur € 800.- sicherlich seine Kunden finden.

Gustav Uth, 70 x 100 cm, € 1.000.-
M.F.D. Wocher, 78 x 61 cm, € 800.-

Aus der Sammlung des früheren Direktors der Bielefelder Kunsthalle Dr. Heinrich Becker (1881-1964) stammen neben einer Reihe von Graphiken und Zeichnungen des 17. Jhd. bis zur klassischen Moderne eine größere Anzahl von Zeichnungen und Graphiken des 19. Jhd., hier fallen neben sieben typischen Zeichnungen von Franz Kobell insbesondere die Graphiken „Les glaneuses“, „Les bêcheurs“ oder „Les semeur“ von Jean-Francois Millet in teils frühen Abzügen auf (Limit 300.- bis 600.-).

Jean-Francois Millet, Radierung „Les bêcheurs“, 23 x 33 cm, € 500.-

Die klassische Moderne wird diesmal vorwiegend durch Graphiken bedeutender Künstler repräsentiert, hier finden sich durchwegs günstig limitierte Arbeiten u.a von Max Beckmann, Louis Corinth, Erich Heckel, Walter Leistikow, Max Liebermann, Heinrich Stegemann oder Heinrich Zille, bietet aber auch einige interessante Gemälde u.a. von dem Wiener Symbolisten Karl Duxa („Ekstase“, Limit 800.-), dem Dresdner Expressionisten Rudolf Berndt („Großstadtstraße abends“, Limit 200.-) oder der russischen Pointillistin „Marevna“ (Mutter mit Kind, 1939, Limit 1.500.-) sowie ein unveröffentlichtes Typoskript zum Werk des Graphikers Carl Thiemann mit mehreren Originalgraphiken (Limit 300.-), eine seltene frühe, als Brosche tragbare, vergoldete Bronzeplakette der bedeutenden Pariser Kunsthandwerkerin Line Vautrin wird mit einem Limit von nur € 800.- und die bekannte Gouache „Der rote Ibis“ von Richard Müller in unberührtem Originalzustand mit nur € 600.- aufgerufen.

Richard Müller, 28 x 48 cm, € 600.-
Marevna, 70 x 50 cm, dat. 1939, € 1.500.-
Line Vautrin, Plakette „Baigneuse“, € 800.-

Die „Moderne nach 1945“ bietet neben typischen Graphiken u.a. von Günter Uecker (Lithographie „Goslar“, Limit 300.-), Victor Vasarely (Farbserigraphie „Vega“, Limit 400.-) oder Fritz Winter („FR III“ und „FR IV“, Limit je 300.-), u.a. zwei farbkräftige Gemälde des Spätexpressionisten Ernst Adolf Klauck (Limit je 900.-) oder die Radierung „Bärnbacher Andacht“ von Friedensreich Hundertwasser (Limit 1.200.-), ein seltenes Gemälde der spanischen Fotorealistin Isabel Quintanella, das 1972 auf der Art BASEL gezeigt wurde, startet bei € 2.000.-.

Jean-Francois Millet, Radierung „Les bêcheurs“, 23 x 33 cm, € 500.-

Zum festen Bestandteil unserer Auktionen gehören mittlerweile Arbeiten osteuropäischer Künstler, hier finden sich diesmal neben einem Konvolut von 21 Zeichnungen von Czeslaw Mystkowski (Limit 800.-), typische Aquarelle von Jacek Malczewski oder Anton Koziakiewicz (Limit 800.-/900.-), typische Gemälde von Czaba Fejer, Jerzy Kossak, oder Jan Styka (Limit 300.-/1.200.- und 1.000.-) und eine Bronze von France Rotar (Roistvo, Limit 400.-)

Jan Styka, 25 x 23 cm, Limit 1.000.-

Die regionale Kunst ist mit Arbeiten u.a. von Peter August Böckstiegel, Victor Tuxhorn, Rudolf Krüger-Ohrbeck oder Ernst Rötteken vertreten, besondere Aufmerksamkeit verdient sicherlich ein seltenes Gemälde des Detmolder Malers Walter Steinecke (Waldweg, Limit 300.-) und das große Gemälde „Kastanienallee im Herbst“ von Ernst Sagewka in herrlichem Zustand, das mit einem Limit von 2.000,- aufgerufen wird.

Ernst Sagewka, 66 x 86 cm, Limit 2.000.-

Der Bereich der klassischen Antiquitäten umfasst u.a. Porzellane der Manufakturen KPM Berlin, Königlich Kopenhagen und Meissen mit etlichen Figuren und insgesamt 20, günstig limitierten Teilen des berühmten Kopenhagener Service „Flora Danica“ sowie elf Teilen des „Blå Fiskestel“, eine kleine Sensation stellen hier ein Paar Fayencepferde der Manufaktur Olérys & Laugier in Moustiers dar, von der bisher keinerlei Figuren bekannt sind, dieses einmalige Paar wird mit nur EUR 1.200.- aufgerufen.

Kopenhagen „Fauna Danica“, 46 x 34 cm , Limit 1.000.-
Moustiers “Pferdepaar“, H 20 cm, Limit 1.200.-

Aus dem Besitz der späteren Königin von Württemberg Olga Nikolajewna Romanowa stammen zwei russischgrüne Tassen mit den Portraits von König Wilhelm und der russischen Großfürstin Katharina Pawlowna Romanova als Königin von Württemberg (Limit 500.- bzw. 600.-).

Portraittasse „König Wilhelm von Württemberg“, um 1816, Limit 500.-

Weiterhin finden sich einige dekorative Silberarbeiten, wie z.B. ein Paar sehr großer Jugendstil-Girandolen von Wilhelm Binder (Limit 1.900.-) oder ein großes Spiegel-Presentoir des Frankfurter Silberschmieds Paul Tübben (Limit 900.-), als Hightlight in diesem Bereich wird ein farbig emaillierter Kovsch des Moskauer Hofgoldschmiedes Karl Fabergé offeriert

Kovsch, Karl Fabergé 1908-1917, Limit 4.200.-

Eine kleine Sammlung von Goldmünzen des 16. bis 19. Jahrhunderts (Limit 100.- bis 1.500.-), seltene Bücher wie z.B. eine vollständige Ausgabe der extrem seltenen, 1673 erschienenen Asienbeschreibung von John Ogilby mit allen Kupfertafeln und Karten (Limit 1.500.-), dekorative Großuhren, einige große Nomadenteppiche und Möbel runden das Angebot der klassischen Antiquitäten ab, ein vollständig mit Krokoleder bezogener Damensekretär des 19. Jahrhunderts stellt eines der ungewöhnlichsten und auffälligsten Möbel überhaupt dar, diese exklusive und wohl einmalige Sonderanfertigung wird mit nur € 1.000.- aufgerufen.

Auswahl aus dem Angebot von Goldmünzen

Die Asiatika – Offerte bietet diesmal eine exquisite Sammlung von Netsukes mit einigen erstklassigen Stücken vorwiegend des 18. und 19. Jahrhunderts, hier fallen besonders die stehende Figur des chinesischen Generals Guan Yu, ein Affenführer „sarumawashi“, ein typischer Maskenschnitzer von Hoshunsai Masayuki oder ein erstklassiges Ittobori-Netsuke eines liegenden Hundewelpen von Izuma Sukeyuki auf, alle Stücke sind äußerst günstig limitiert oder werden sogar unlimitiert aufgerufen.

Aus der Sammlung Netsukes

Abgerundet wird das Angebot wie üblich durch eine ausgewählte Schmuckofferte, Highlights stellen hier neben einer reichen Auswahl von Korallschmuck mit auffälligen Stücken wie einer großen, goldgefassten Brosche mit der Darstellung einer Bacchantin (Limit 600.-) oder einem großen, ebenfalls goldgefassten Anhänger mit zwei Chrysanthemenblüten (Limit 1.000.-) sicherlich eine gegen 1910 entstandene Georg Jensen-Gürtelschließe (Limit 600.-), ein seltenes emailliertes Fahrner-Armband von 1929 (unlimitiert) oder zwei goldene, teils mit Brillanten besetzte Rolex-Damenarmbanduhren dar, auch das restliche Schmuckangebot mit teils sehr günstig limitierten Stücken bietet einige gute Gelegenheiten, sich mit stilvollen Accessoires auszustatten.

Fahrner-Armband aus der Kollektion von 1929, ohne Limit
Koralle, China um 1930, Limit 1.000.-
Elisabeth Treskow, 1940er Jahre, Limit 300.-

Auktionsobjekte werden im Auftrag privater Einlieferer versteigert. Qualitätvolle Einlieferungen für unsere regelmässigen Kunstauktionen & Schmuckauktionen sind jederzeit möglich.

Wir versteigern auch für Sie interessante Einzelstücke sowie größere Nachlässe und Sammlungen.

—————— Das Stammhaus bleibt im Zentrum Am Bach 1a ——————

Thomas Sauerland & Thomas Stürmann GbR
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