Herbst-Auktion



Samstag 22. Oktober 2022

Hier ein kleiner Überblick der Ergebnisse der Herbstauktion

„Klein aber fein“

lautet seit Jahren das Motto unserer Auktionen, das selektiv gestaltete Angebot

präsentierte sich damit weitgehend auf internationalem Niveau und lag mit einer

Zuschlagsquote von über 90% wieder einmal weit über dem Durchschnitt

Die alte Kunst wurde marktgerecht im Bereich der Taxen zugeschlagen,

allerdings konnten Arbeiten der Klassischen Moderne auch deutliche Steigerungen verzeichnen,

so konnte ein herrliches Doppelportrait von Ladislaus von Czachorski

die Taxe von EUR 800.- verdreifachen und erreichte einen Zuschlag von EUR 2.400.-,

ein mit nur EUR 400.- limitierter, früher Kupfergalvano einer bisher unbekannten

Ausführung des Bacchus im Korbe“ von Julius Troschel erzielte beachtliche EUR 1.650.-,

die große Bronze Parzival“ von Albert Hinrich Hussmann sogar EUR 5.800.- (Limit EUR 2.200.-)

und die Keramik „Sujet poule“ von Pablo Picasso von 1954 kletterte von EUR 1.800.- auf EUR 5.400.-

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Pablo Picasso „Sujet poule“ 1954, Zuschlag € 5.400.-

Arbeiten regionalen Künstler wurden ausnahmslos verkauft,

hier verbuchten wir diesmal auch den höchsten Zuschlag der Auktion,

das Gemälde „Marktfrau mit Korb“ des Bielefelders Hermann Stenner erzielte EUR 14.000.-,

Zeichnungen des Künstlers konnten bei EUR 2.000.- und EUR 2.900.- zugeschlagen werden,

aber auch andere regionale Arbeiten wurden teils weit über den Taxen abgegeben,

ein kleines Aquarell des Bielefelders Herbert Ebersbach erbrachte beachtliche EUR 940.-

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Karl Ellermann, Aquarell, 18 x 27,5 cm, Zuschlag € 1.150.-

Auch im Bereich der klassischen Antiquitäten wie Porzellan, Glas, Silber etc.

 konnten wir diesmal fast alles verkaufen, insbesondere Porzellane fanden internationale Beachtung,

hier waren es neben dem umfangreichen Angebot an Teilen der Flora Danica“,

(Einzelzuschläge bis zu EUR 3.000.-) insbesondere KPM – und Meissen – Geschirre,

die intensiv beboten und teils erst nach langen Bietgefechten zugeschlagen wurden,

ein „Kurland“ – Speiseservice beispielsweise erbrachte EUR 4.300.-,

zwei Sechsersätze passender Gedecke erzielten EUR 2.000.- bzw. EUR 2.100

und für ein perfektes Meissen – Mokkageschirr mit Singvogeldekor fiel der Hammer

erst weit über der Taxe von EUR 600.- bei EUR 2.600.-

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KPM Berlin „Kurland“, Deckeltasse, Zuschlag € 600.-
Kopenhagen „Flora Danica“, sechs Teller, Zuschlag     3.000.- €

               

Eine auf 185 Lose aufgeteilte Sammlung von ca. 1.500 römischen Münzen

wurde vollständig verkauft und erzielte einen Gesamtzuschlag von EUR 45.000.-,

teuerstes Einzellos war ein auf nur 300.- taxiertes Konvolut von ca. 230 Kleinmünzen,

für das der Hammer erst nach langem Bietgefecht bei EUR 2.100 für einen englischen Sammler fiel

Konvolut von Antoninianen des Domitian (81-86), Zuschlag € 920.-

Die asiatische Kunst wurde diesmal rückgangslos verkauft,

 und das diese Sparte immer wieder für Überraschungen gut ist,

wissen wir nicht zuletzt aus unseren vergangenen Auktionen,

diesmal war es neben einer kleinen Bronzefigur eines sinotibetischen „Buddha Maitreya“,

die bei einem Limit von nur EUR 100.- erst bei EUR 3.100 einem chinesischen Bieter zugeschlagen wurde insbesondere ein als „Vajra“ bekanntes buddhistisches Kultgerät,

das sich bei einem Limit von ebenfalls nur EUR 100.- ein thailändischer Sammler

erst nach langem Bietgefecht bei EUR 5.800.- gegen einen anderen asiatischen Sammler sichern konnte

Vajra“, Bronze, 13 cm, Tibet, Zuschlag 5.800.-
Buddha Maitreya“,
Zuschlag EUR 3.100.-

boten sich europäische, amerikanische und asiatische Interessenten ein Bietgefecht nach dem anderen,

mit einem Zuschlag von EUR 3.800.- teuerstes Stück wurde ein auffälliges Armband im „Moghul-Stil“,

ein Weißgoldring mit einem Brillantsolitär von 1.11ct. wurde bei EUR 3.000.- zugeschlagen

ausgesuchte Schmuck – und Uhren – Offerte,

Abgerundet werden unsere Auktionen traditionell durch eine

diesmal waren es weniger die teuren Einzelstücke als der qualitätvolle Durchschnitt,

der auch viele internationale Bieter auf den Plan rief,

eine umfangreiche Sammlung von Trachtenschmuck teilten sich erwartungsgemäß zwar deutsche Bieter,

aber bei den meist günstig limitierten Colliers, Broschen und Ringen mit teils gutem Besatz

und ein Paar Ohrstecker mit „Halbkarätern“ schmücken für EUR 1.200.- jetzt die neue Besitzerin

Armband im „Moghul-Stil“, Gold 18ct., Zuschlag € 3.800.-

Wie gewohnt kamen zum Ende der Auktion einige Armbanduhren zum Aufruf,

neben Exemplaren von Alpina, Chronoswiss, IWC oder Omega konnte

ein gut erhaltener Breitling Chronograph Navitimer von 1967 mit einem Ausruf von nur EUR 1.400.-

bei marktgerechten EUR 3.000.- abgegeben werden

und für eine fast neuwertige Rolex „Oyster Perpetual Date Submariner von 2013

fiel bei einem Ausruf von EUR 6.000.- der Hammer erst bei EUR 9.600.-

Rolex „Oyster Perpetual Date Submariner“, Zuschlag € 9.600.-

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Wir versteigern auch für Sie interessante Einzelstücke sowie größere Nachlässe und Sammlungen.

und liefern Sie jetzt für unsere Frühjahrsauktion ein

                                                           

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